Klare Meinungen anlässlich der Mitgliederversammlung der JSVP Thurgau

29. Oktober 2017 um 15:52

Am Mittwoch, 25. Oktober 2017 versammelten sich die Mitglieder der Jungen SVP Thurgau zur Mitgliederversammlung im Brauhaus Sternen in Frauenfeld. Die erfreulich hohe Teilnehmerzahl liess auf einen spannenden und interessanten Politikabend schliessen.

Klares NEIN zum Erweiterungsbau der Pädagogischen Hochschule in Kreuzlingen

In einer intensiven Diskussion fassten die Stimmberechtigten den klaren Entscheid, dass der Erweiterungsbau der Pädagogischen Hochschule Kreuzlingen nicht unterstützt wird. Als Hauptargumente wurden vor allem die enormen Kosten erwähnt, sowie, dass die Hälfte des Neubaus für die Verwaltung benötigt wird. In der Diskussion wurde jedoch auch klar, dass die ablehnende Haltung nicht gegen die Bildung als Gesamtes geht, sondern das vorgelegte Paket einfach ungenügend ist. Dass der Standort der Pädagogischen Hochschule in Kreuzlingen aktuell in verschiedenen Räumlichkeiten eingemietet ist, wurde aufgezeigt, jedoch ist der vorgeschlagene Weg laut Meinung der Jungen SVP Thurgau der Falsche.

Transparenz muss zur Selbstverständlichkeit werden

Bezogen auf die Volksinitiative «Offenheit statt Geheimhaltung» beschlossen die Mitglieder einstimmig die Unterstützung der Unterschriftensammlung. Kantonsrat Pascal Schmid, Mitglied im Initiativkomitee, schaffte es auf eindrückliche Art und Weise die Mitglieder der Jungpartei zu überzeugen. Ganz nach dem Motto «wer ehrlich arbeitet hat nichts zu verbergen» soll der Thurgau der Mehrheit der Kantone folgen und vom staatlichen Geheimhaltungsprinzip zum Öffentlichkeitsprinzip wechseln. Dies bewirkt eine Umkehr der Beweislast: Jetzt muss ein Bürger beweisen, warum er etwas wissen will, neu müsste die Behörde beweisen, warum sie eine Information nicht herausgeben will. Die Junge SVP Thurgau unterstützt somit im Gegensatz zur SVP Thurgau die Unterschriftensammlung der Initiative.

Indiskutable Mängel im Strafrecht vorhanden.

Nach dem offiziellen Teil der Mitgliedersammlung zog Kantonsrat Hermann Lei in seinem Impulsreferat alle Register und zeigte auf, dass in Sachen Straf- und Privatrecht oftmals mit unterschiedlichen Ellen gemessen wird. Immer mehr Fälle werden publik, in dem Straftäter mit vergleichsweise milden Urteilen bestraft werden, jedoch z.B. Verkehrssünder oftmals viel härter und dementsprechend unverhältnismässig verurteilt werden.

20171027 – Medienmitteilung Okt2017 PH Neubau -Offenstattgeheim

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Der Thurgau lehnt die Rentenreform ab!

25. September 2017 um 08:56

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Thurgau lehnten am vergangenen Abstimmungssonntag die beiden Vorlagen zur AHV und der Altersvorsorge mit 57,2 bzw. mit 59,9 Prozent deutlich ab. Der Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit hingegen wird mit 71,4 Prozent deutlich angenommen.

Die Partei-Kampagne bezüglich den Vorlagen zur AHV sowie zur Altersvorsorge fand bei der jungen Thurgauer Generation positiven Anklang. Die Parteileitung der JSVP Thurgau blickt dementsprechend auf ein erfolgreiches Politwochenende zurück und bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern. In diesem Sinne gilt: Vorwärts in die Zukunft!

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JSVP Thurgau sagt deutlich NEIN zur Altersreform 2020!

25. August 2017 um 11:39

An der Mitgliederversammlung vom 24. August 2017 fassten die rund 20 anwesenden Mitglieder der JSVP Thurgau die Parolen für die Abstimmungen vom 24. September 2017.

Beide Vorlagen bezüglich der Altersvorsorge wurden einstimmig abgelehnt. Der Ausbau im Giesskannensystem sowie die klare Benachteiligung der jungen Generation fand bei den anwesenden Parteimitgliedern keine Zustimmung. Ebenfalls wurde erwähnt, dass die Vorlagen eine Zweiklassen-AHV erschafft, welche das Sozialwerk spaltet und der Idee der Altersvorsorge grundsätzlich widerspricht.

Weniger klar verlief die Parolenfassung für die Vorlage der Ernährungssicherheit. Die produzierende Landwirtschaft sowie die regionalen Produkte sollen dank dieser gestärkt werden. Mehrere Mitglieder erwähnten jedoch, dass der Artikel schwammig formuliert sei und deshalb die Auslegung in verschiedene Richtungen gehen könnte. Die Anwesenden beschlossen nach Stimmengleichheit bei der Parolenfassung dementsprechend die Stimmfreigabe für diese Vorlage

Mitteilung als PDF

Foto MV August 2017

 

Erfolgreiches Politcamp im Toggenburg!

31. Juli 2017 um 11:57

Am letzten Juli-Wochenende führte die JSVP Schweiz ein weiteres Politcamp im Haus der Freiheit in Ebnat-Kappel durch.

Die Teilnehmer aus der ganzen Schweiz erlebten ein abwechslungsreiches Programm, gespickt mit spannenden Referaten, interessanten Diskussionen und geselligen Momenten.

Als Referent fungierte mit dem Frauenfelder Thomas Gemperle unter andrem ein Mitglied der Thurgauer Sektion. Auch dank ihm wurden die Gruppenarbeiten am Samstag zu einem interessanten Teil der Veranstaltung.

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Eine spannende zweite Jahreshälfte steht bevor!

21. Juli 2017 um 11:38

Auch in den kommenden Monaten organisiert die JSVP Thurgau verschiedene Aktivitäten. Auf dem Programm stehen unter anderem folgende Anlässe:

Mo, 31.07.2017 Grillplausch mit der JSVP SG in Tübach SG
Do, 24.08.2017 Mitgliederversammlung JSVP TG in Weinfelden
Mo, 02.10.2017 WEGA-Montag (WEGA-Treff) in Weinfelden
Mi, 25.10.2017 Mitgliederversammlung JSVP TG in Weinfelden
Sa, 09.12.2017 Fondueplausch in Weinfelden
Sa/So, 03./04.02.2018 Ski- und Schlittelplausch im Bündnerland

Wir freuen uns auf tolle Momente mit euch!Säntis_Web

Die Junge SVP Thurgau sagt NEIN zum ruinösen Energiegesetz!

23. April 2017 um 20:23

Energiegesetz

Am Sonntag, 21. Mai 2017 erhält das Schweizer Stimmvolk die Chance, über das ruinöse Energiegesetz abzustimmen.

Ein Alltag ohne zuverlässige und ausreichende Energieversorgung ist nicht denkbar. Das neue Energiegesetz zerstört unsere bewährte, sichere und vor allem bezahlbare Energieversorgung. Diese Energiestrategie schreibt vor, den Energieverbrauch bis 2035 praktisch zu halbieren. Da dies nur mit massiv einschneidenden und planwirtschaftlichen Massnahmen zu erreichen wäre, empfiehlt die Parteileitung der JSVP Thurgau die Vorlage abzulehnen.

Mit dem Energiegesetz, dem ersten Teil der Energiestrategie 2050, werden für Unternehmen, die arbeitende Bevölkerung, Konsumenten, Steuerzahler, Familien, Leute aus Rand- und Bergregionen, den verschiedenen Kantonen oder kurzgesagt, für alle Lebensbereiche untragbare Vorgaben gemacht. Ein Markt wäre nur noch symbolisch vorhanden, der Energiebereich weitgehend in staatliche Hände gelegt. Daher am 21. Mai 2017 ein NEIN zum Energiegesetz.

Medienmitteilung als PDF: 20170423 – Medienmitteilung April 2017

JSVP Thurgau nimmt Stellung gegen E-Voting

3. April 2017 um 20:40

In der heutigen Ausgabe der Thurgauer Zeitung nimmt Oliver Straub, Präsident Junge SVP Thurgau, klar Stellung gegen einen Schnellschuss beim E-Voting:

«Eine Gefahr für die Demokratie», so bezeichnet die Junge SVP das erneute Vorhaben des Kantons Thurgau, ein E-Voting-System einzuführen (siehe Kasten). «Es gibt nichts schlimmeres, als wenn die Bevölkerung das Vertrauen in Abstimmungen verliert», sagt Parteipräsident Oliver Straub. Die Gefahr sei gross, dass die E-Votings-Systeme gehackt, das Stimmgeheimnis verletzt und Resultate manipuliert würden.

Er verweist auf den Fall vor ein paar Jahren, als ein Hacker das Genfer E-Voting-System nachgebaut hatte und dann auf einem Kongress präsentierte, wie es sich manipulieren liess. Elek­tronisch zu wählen und abzustimmen sei intransparent, unsicher, teuer und unnötig, findet Straub. Zudem funktioniere die briefliche Abstimmung in der Schweiz ausgezeichnet. «Wieso sollte man das ändern?», sagt er und fügt mit Blick auf die anderen Jungparteien an: «Gerade junge Leute, die mit dem Internet aufgewachsen sind, sollten die Risiken des E-Votings kennen. Für mich ist unverständlich, wie naiv manche das Thema angehen.»

 

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Original-Artikel: http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/kanton/Nicht-alle-Jungparteien-wollen-klicken;art123841,4946157

(c) Thurgauer Zeitung

Wahl der Parteileitung / Jahresversammlung 2017

5. März 2017 um 17:46

Jahresversammlung2017An der Jahresversammlung vom 03.03.2017 hat die Junge SVP Thurgau ihre Parteileitung ordentlich neu bzw. wiedergewählt.

Nach den Rücktritten von Vizepräsident Thomas Schwarz und Leiter Medien Fabian Meyerhans wurden mit Curdin Huber ein neuer Vizepräsident und mit Bernhard Aggeler ein neuer Leiter Medien gewählt.

Der folgenden, bisherigen Parteileitungsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt:

Oliver Straub, Präsident
Kantonsrätin Aline Indergand, Leiterin Finanzen
Jana Neusch, Leiterin Sekretariat
Pascal Ackermann, Leiter Aktivitäten

Daneben wurden die Rechnung 2016 und Budget 2017, sowie Jahresbericht und Delegiertenliste genehmigt.

Am Pfingstmontag 05. Juni findet der Juni-Bummel statt.

 

Die Junge SVP Thurgau sagt zweimal JA und zweimal NEIN

15. Januar 2017 um 17:25

Die Mitglieder der Jungen SVP Thurgau trafen sich am vergangenen Donnerstag (12.01.2017) in Weinfelden zur Parolenfassung der aktuellen Abstimmungsvorlagen.

Einstimmig wurde die Nein-Parole zum «Bundesbeschluss über die erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration» gefasst. Die JSVP setzt damit ein klares Zeichen zum Föderalismus und gegen eine zunehmende Attraktivität für Zuwanderung in unser Land. Was im ersten Augenschein als gangbare Vereinfachung der Einbürgerung angesehen werden kann, ist bei genauerer Betrachtung eine Aushebelung der Mitsprache der Gemeinde und letztlich der Bürger, welche nicht mehr über eine Aufnahme in ihr Bürgerrecht entscheiden dürften. Dem ist dringend entgegenzuwirken. Das Volk soll weiterhin über die Einbürgerung entscheiden können, da dritte Ausländergeneration bei weitem noch nicht einhergeht mit integriertem Bürger.

Ebenfalls einstimmig fassten die Mitglieder die Ja-Parole zum «Bundesbeschluss über die Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF)». Diese Vorlage schafft Transparenz in der bislang undurchsichtigen Verwendung der Abgaben der Autofahrerinnen und Autofahrer. Gelder der Fahrzeuglenker sollen endlich in grösserem Masse ihnen zugutekommen – Projekte und Handlungsbedarf ergeben sich aufgrund der vielen Staustunden im ganzen Land an weitaus genügend Orten.

Kontroverser wurde die Vorlage zum Unternehmenssteuerreformgesetz III diskutiert. Letztlich stand aber eine sehr deutliche Mehrheit hinter dieser Reform und setzte mit der Ja-Parole ein klares Zeichen für eine gangbare Lösung für die Zukunft. Rechtssicherheit und attraktive Standortbedingungen sind für globale Unternehmen von zentraler Bedeutung. Dies wird mit der neuen Gesetzgebung geschaffen und die Schweiz profitiert vom Verbleib dieser Firmen in der Schweiz und dem Erhalt der über 150’000 Arbeitsplätze, welche von einer Abwanderung bedroht gewesen wären. Mit der Förderung von Forschung und Entwicklung wird letztlich eine Schweizer Kernkompetenz weiter gestärkt.

Als letzte Vorlage wurde der Gegenvorschlag des Grossen Rates zur Volksinitiative «Ja zu einer intakten Thurgauer Kulturlandschaft» diskutiert. Die Vorlage regelt dabei nichts, was nicht schon auf übergeordneter Stufe geregelt wäre. Die Verankerung in der Thurgauer Kantonsverfassung lässt aber viel Interpretationsspielraum, was sich dann letztlich in unnötigen Entwicklungshindernissen wiederspiegeln dürfte. Die JSVP Thurgau steht klar hinter dem Kulturlandschutz, dem einhergehenden Schutz der Landesversorgung mit einheimischen Lebensmitteln und dem Erhalt unserer schönen Landschaft. Die Vorlage bringt keine neuen Regelungen, aber viel «grünen» Interpretationsspielraum, weshalb die Mitglieder mit deutlicher Mehrheit die Nein-Parole gefasst haben.

Die Abstimmungsempfehlung der JSVP Thurgau für die Abstimmungen vom 12. Februar 2017:

  • NEIN zum BB für eine «erleichterte Einbürgerung von Personen der 3. Ausländergeneration»
  • JA zur Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF)»
  • JA zur Unternehmenssteuerreform III
  • NEIN zum Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Ja zu einer intakten Thurgauer Kulturlandschaft»

Medienmitteilung als PDF: 20170115_Medienmitteilung MV 12.01.2017