Leserbrief: Nein zur Expo 2027

28. Mai 2016 um 11:36

In Diskussionen zur geplanten Expo 2027 heisst es immer wieder, diese sei für die Jugend und ein „Zukunftsprojekt“. Die meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen lehnen dieses Mega-Projekt jedoch klar ab. Erstens sind die Jungen jene, die diesen mindestens 2‘000-Millionen Franken teuren Anlass mittels Steuern finanzieren müssen. Zweitens sieht die junge Generation, dass einer Expo im Gegensatz zu den Kriegszeiten im letzten Jahrhundert jeglicher Nutzen fehlt. Drittens droht die Expo ohne einen echten Zweck zu dem zu werden, was bereits die Expo 02 war: ein völlig überteuertes Kunstprojekt und ein finanzielles Desaster. Nicht nur deshalb lehnen die meisten Jungparteien die Expo entschieden ab und rufen die Thurgauer und St. Galler Bevölkerung auf, am 5. Juni ein Nein einzulegen.

Oliver Straub, Präsident Junge SVP Thurgau

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Leserbrief: Den Bürgern Geld aus der Tasche ziehen

11. Juni 2015 um 21:17

GeldUnter dem Vorwand des Ausstiegs aus der Kernenergie und der Energiewende will der Regierungsrat allen Bürgern via Strompreis Geld aus der Tasche ziehen. Damit soll ein (weiteres) hochbürokratisches Fördersystem aufgebaut werden, um den Strommarkt vollends zu verstaatlichen. Unser Gewerbe wird so noch mehr belastet. Dies in einer Zeit, wo die lokalen Unternehmen durch den starken Franken und die zunehmende Überregulierung bereits ums Überleben kämpfen. Der Strom wird auch für alle Haushalte teurer werden. Dafür kann beim Kauf von neuen Elektrogeräten ein Beitrag des Kantons beantragt werden. Die Kosten für die Prüfung und Verarbeitung dieser Vielzahl an Gesuchen trägt wiederum der Steuerzahler. Die neue Stromsteuer wird befristet auf 10 Jahre eingeführt – genauso wie damals die direkte Bundessteuer oder die Autobahnvignette.

Oliver Straub, Präsident Junge SVP Thurgau

Leserbrief zum Artikel „Alle zahlen für die Energiewende“, in der Thurgauer Zeitung vom 03.06.2015, S. 15

Leserbrief: Ja zur Sicherheit, Ja zum Gripen

4. Mai 2014 um 11:07

Nach jahrzehntelangem Einsatz genügen die alten Tiger-Kampfjets, die nachts und bei schlechtem Wetter nicht fliegen können, den heutigen Anforderungen nicht mehr. Daher sollen diese durch moderne „Gripen“ ersetzt werden. Die Beschaffung kostet während 10 Jahren jährlich rund 300 Mio. Franken, welche aus dem ordentlichen Armee-Budget stammen. Es kommen somit weder auf den Bund noch auf die Kantone weitere direkte Kosten zu. Der Gripen soll auch nicht als Kostenfaktor betrachtet werden, sondern als notwendige und sinnvolle Investition in unsere Sicherheit. Die wichtigste Aufgabe der Armee, den Schutz unseres Landes und der Bevölkerung, kann mit den alten Kampfjets nicht mehr aufrechterhalten werden. Stimmen wir am 18. Mai also Ja zum Gripen und damit Ja zu einer einsatzfähigen Luftwaffe, einer starken Schweizer Armee und einer glaubwürdigen Landesverteidigung.

Oliver Straub
Präsident Junge SVP Thurgau

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Leserbrief: Die 1:12 Initiative schafft Arbeitslosigkeit

6. November 2013 um 15:02

Die 1:12-Initiative ist ein gefährliches sozialistisches Experiment. Sie wird dazu führen, dass Unternehmen vermehrt Stellen im Tieflohnbereich auslagern oder wegrationalisieren, um das starre staatliche Lohndiktat zu erfüllen. Das erhöht den Druck auf die tiefen Löhne und ist sicher nicht im Interesse der Schweiz. Als Resultat wird die Initiative deshalb gerade Tieflohnarbeitsplätze gefährden. Arbeitnehmende mit tieferen Qualifikationen würden in die Arbeitslosigkeit gedrängt. Dies führt zu einer höheren Arbeitslosigkeit in der Schweiz und damit nicht nur zu Problemen bei den Betroffenen, sondern auch höheren Kosten und damit Steuern für alle. Deshalb: NEIN zur Auslagerung von Jobs und zu mehr Arbeitslosigkeit!

Oliver Straub
Präsident Junge SVP Thurgau

Leserbrief: Teurere Vignette bringt BTS nichts

27. Oktober 2013 um 15:15

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Mit der Preiserhöhung der Autobahnvignette fliessen dem Bund jährlich rund 300 Mio. zusätzliche Mittel zu. 100 Mio. davon werden für den Unterhalt der Strassen benötigt, die neu unter die Obhut des Bundes ve

rschoben werden. Somit bleiben 200 Mio. jährlich für den Ausbau der Nationalstrassen. Zuerst werden die einzigen bereits baureifen Projekte in Näfels, Le Locle und La-Chaux-de-Fonds realisiert, was etwa 1.5 Mrd. kost

Unsere vom Volk angenommene Bodensee-Thurtal-Strasse würde etwa 800 Mio. kosten. Somit müssten 4 Jahre lang sämtliche zusätzlichen Gelder in den Thurgau fliessen, um die BTS zu finanzieren. Diese ist aber nur ein Projekt von rund 20 weiteren mit Gesamtkosten von mindestens 4 Mrd. Franken und wird kaum vor allen anderen gebaut. Wer glaubt, die BTS werde mit der höheren Vignette schneller gebaut, lässt sich gewaltig blenden.en wird. Die 200 Mio. sind also über viele Jahre hinaus bereits fest verplant.

Oliver Straub
Präsident Junge SVP Thurgau

Leserbrief: Freiwilligenarmee ist eine Illusion

14. September 2013 um 11:00

Die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht würde der Schweiz und unserer Sicherheit massiv schaden. Die oft genannte „Freiwillige Milizarmee“ ist eine Illusion. Woher sollen zehntausende Freiwillige gefunden werden, welche die Schweiz im Ernstfall verteidigen? Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, dass Armeen ohne Wehrpflicht grössere Probleme haben genügend geeignete Personen zu rekrutieren. So wird aus einer „Freiwilligen Milizarmee“ eine Berufsarmee, da nur mittels massiver finanzieller Anreize das Rekrutierungsproblem gelöst werden kann.

Eine Berufsarmee kann nicht das Ziel sein. Sie wäre massiv teurer als die heutige Armee und kann keine Reserven aufbieten, wenn diese nötig werden. So ist eine Berufsarmee im Kriegsfall zu klein und in Friedenszeiten zu gross.

Unsere Milizarmee überzeugt mit guten Leuten aus allen Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen. Eine „Freiwillige Milizarmee“ dagegen ist eine Illusion und schadet der Sicherheit unseres Landes. Daher gibt es am 22. September nur eine Entscheidung: Nein zur Abschaffung der Wehrpflicht.

Oliver Straub
Präsident Junge SVP Thurgau

Nein zur Unsicherheitsinitiative

Nein zur Unsicherheitsinitiative